Mandolinen-Club Oelsberg

3. Oelsberger Musiknacht – Intermezzo 2017
Nachlese.

Am 14.10.2017 feierte der Mandolinen-Club Oelsberg die 3. Oelsberger Musiknacht – Intermezzo 2017 - unter dem Motto „Evergreens, Musik die bewegt“. Entsprechend dem Motto hatte Markus Vogt, der musikalische Leiter des Mandolinen-Club Oelsberg, ein spannungsvolles, emotionales und bewegendes Programm zusammengestellt. Zur Unterstützung des Mandolinen-Clubs waren die jungen Musikstudenten Marlene Mendler (Mandoline), Lukas Bambauer (Gitarre) und Sandra Hacker (Gitarre) der Einladung von Markus Vogt gefolgt. Die Drei Zupfmusiker spielen zusammen mit Markus Vogt im Zupforchester Rheinland-Pfalz (Zorp).

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Zur Eröffnung des Konzertes spielte das Orchester das Lied „Chaconne a Moll“ von Hermann Ambrosius zum Gedenken an den langjährigen Dirigenten Karl Schaub, der es für den Mandolinen-Club arrangiert hat. Im Anschluss folgte das weltbekannte Lied „David´s Song“ von Vladimir Cosma – unter anderem interpretiert von der Kelly Family .

Julia Dillenberger-Ochs begrüßte die zahlreichen anwesenden Musikfreunde und Gäste sehr herzlich und führte gekonnt durch das Programm an diesem Abend. Zu jeder Darbietung erläuterte sie kurz den Inhalt oder die Beweggründe des Komponisten. Sie lud die Zuhörer ein, zu den gefühlvollen Weisen einfach ihre Augen zu schließen und sich ein Bild zu der Musik zu malen.

Zum ersten mal konnte Markus Vogt die Nachwuchsgruppe des Mandolinen-Clubs präsentieren. Seit Mai 2017 bildet er die Nachwuchsgruppe an der Mandoline aus. Mit dem Volkslied „Ich geh mit meiner Laterne“ absolvierten Franziska Rudlof, Lena Schmidt, Mia Beeres, Tessa Beeres, Silas Beeres und Daniela Rudlof ihren ersten Auftritt.

Auch dieses Jahr konnte Dekanatskantor Markus Ziegler wieder für das Intermezzo 2017 gewonnen werden. Mit den von ihm arrangierten Stücken einer „Gavotte “ von Händel sowie „Mozarts kleine Nachtmusik“ brillierte er am Klavier – ein Musiker mit Leib und Seele.

Mit Thomas Carstens, extra aus Dänemark angereist an den Geburtsort seiner Mutter, folgte ein weiterer musikalischer Glanzpunkt. Mit seiner einfühlsamen Stimme präsentierte er in Begleitung von Markus Ziegler am Klavier und einem kleinen Mandolinenensemble das gälische Volkslied „Morning has broken“.

Einen Rhythmuswechsel brachte der im Anschluss vom Mandolinen-Club gespielte Tango „Evening shadows“ von Leslie Searle.

Das befreundete Flötenensemble Allegretto aus Charlottenberg bereicherte das Programm mit dem Lied „Hey Jude“ und „Yesterday“ von Paul MaCartney, sowie dem exzentrischen Tanzlied „Can Can“ von Jacques Offenbach.

Nach der Pause eröffnete das kleine Mandolinenensemble und Markus Ziegler am Klavier den zweiten Teil des Konzertes mit dem Liebesgruß „Salut d’amor“. Das kleine Mandolinenensemble setzte sich wechselseitig aus folgenden Spielerinnen und Spielern zusammen: Marlene Mendler, Lukas Bambaur, Sandra Hacker, Markus Vogt, Carmen Baldewein-Tönges, Sibylle Witzky, Iris Beeres, Barbara Groß, Helge Schaub-Reuß und Jörg Beeres.

Begleitet von Markus Ziegler (Klavier), den Gitarristen Peter Szasz und Gerhard Hilgert und dem kleinen Mandolinenensemble sang Thomas Carstens sich in die Herzen der Zuhörer. Gekonnt trug er mit seiner rauchigen und gleichzeitig einfühlsamen Stimme das ergreifende schottische Lied „Mull of Kintyre“ von Paul Mc Cartney vor.

Nach diesem Ohrenschmaus konnte Markus Ziegler nochmals seine virtuosen Klavierkünste mit den Liedern „The Lady is a Tramp“ und „Somewhere over the rainbow“ offenbaren.

„O sole mio“ - mit diesem Sonnengruß verzauberte das kleine Mandolinenensemble das Publikum bevor die Sängerin Janna Hilgert begleitet von Markus Ziegler am Klavier mit ihrer bezaubernden Stimme und Leichtigkeit Evergreens aus der Popszene sang. Mit den beiden Liedern „Dream a little dream of me“ und „a night like this“ hat Sie die Zuhörer in ihren Bann gezogen.

Nun folgten die Höhepunkte des Abends. Die Flötistin Christiane Meffert und das kleine Mandolinen-ensemble spielten den weltbekannten Instrumentaltitel „Einsamer Hirte“ von James Last. Das Flötensolo mit den Mandolinenklängen versetzte die Zuhörer in Begeisterung. Diese beeindruckende Darbietung hatte Markus Vogt prima inszeniert.

Das Schlusslied „The sounds of silence“ von Simon & Garfunkel war das Highlight dieses Abends. Thomas Carstens sang mit seiner gefühlvollen Stimme über die Klänge der Stille und des Schweigens begleitet von dem Mandolinenorchester. Das Publikum würdigte diesen Beitrag mit tosendem Applaus. Es hörte nicht eher auf zu applaudieren, bis Markus Vogt dieses Lied ein zweites Mal an dirigierte. Diesem fulminanten Abschluss folgen noch zwei weitere Zugaben des Mandolinenorchesters mit den Beiträgen „Swing Dixi“ von Rob Ares arrangiert von Karl Schaub und dem irischen Volkslied „Should old acquaintance“ arrangiert vom Thomas und Robert Möller-Rudolf.

Nachdem der imposante Beifall des Publikums verklungen war, bedankte sich Julia Dillenberger-Ochs bei allen Mitwirkenden dieses Abends mit kleinen Geschenken sehr herzlich, denn ohne dieses harmonische Zusammenspiel wäre eine solche Aufführung nicht möglich. Besonderen Dank erging an den Dirigenten Markus Vogt. Ihm war es mit seinem Fingerspitzengefühl gelungen „Evergreens“ in einer vielfältigen Weise von Instrumental- und Gesangsbeiträgen zusammenzustellen, die das Publikum überwältigte und Emotionen spüren ließ.

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Ein weiter besonderer Dank erging an alle Helfer - und Helferinnen im Theken und Küchenbereich, der Technik sowie den Helfern der Vor- und Nacharbeiten des Intermezzos. Denn ohne diese Hilfe wäre eine solche Veranstaltung nicht koordinierbar.

Alle Zuhörer und Mitwirkenden waren sich an diesem Abend einig, dass diesem imposanten, spannungsvollen und beschwingten Konzert weitere folgen sollten.

Von Iris Beeres